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Dirk Baxmann

Dirk Baxmann ist erfahrener Cutter und bei nrwision in den Bereichen Post Produktion, Grafik und Ausbildung tätig.

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Bildgestaltung in TV-Beiträgen (1/2)

Workshop bei der Fernsehwerkstatt 2012

von Dirk Baxmann

Bildgestaltung Workshop Fernsehwerkstatt 2015

Das richtige Zusammenspiel von Bildern und Inhalt sorgt dafür, dass ein Fernsehbeitrag fasziniert und berührt.
Mit dem Thema Bildgestaltung hat sich der Workshop von Dirk Baxmann bei unserer Fernsehwerkstatt 2012 beschäftigt.

Infos und Ergebnisse aus dem Workshop findest Du auf dieser Seite, zusammengefasst von unserer Programmredakteurin Jana Banse.

Bewusste Bildsprache

Jedes Gestaltungsmittel, das Du in Deinem Film oder TV-Beitrag einsetzt, sollte immer eine bewusste Wirkung beim Zuschauer erzielen.

Stelle Dir selbst diese Fragen, wenn Du einen Beitrag oder Film gesehen hast:

  • Hat mich der Beitrag / Film fasziniert und / oder angesprochen?
    Wenn Du diese Frage mit "ja" beantworten kannst,
    dann ist es ein guter Beitrag / Film.

  • Wirkt der Beitrag / Film noch nach?
    Wenn Du diese Frage mit "ja" beantworten kannst,
    dann ist es ein sehr guter Beitrag / Film.

"Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte"
Jedes einzelne Bild spricht eine Sprache und sagt etwas aus. Diese Leitfragen helfen bei der Beurteilung von Bildern:

  • Welche Aussage soll das Bild haben?
    Trifft das Bild die gewünschte Aussage?
  • Ist die Bildsprache für den Betrachter / der Zielgruppe verständlich?
  • Ist das Motiv oder die Bildgestaltung innovativ, reizvoll, etwas Neues?
  • Ist das Motiv vertretbar oder zu schockierend?
  • Ist das Bild technisch einwandfrei - oder ist es z.B. unscharf oder farbstichig?


Diese Faktoren spielen bei der Bildgestaltung eine Rolle:

  • Einstellungsgröße
    (z.B. Totale, Halbtotale, Nahaufnahme, Detail etc.)
    Jede Einstellungsgröße hat eine eigene Funktion. So dient eine Totale zum Beispiel dazu, eine Situation / ein Bild einzuordnen.

  • Bildausschnitt
    Mit einem gut gewählten Bildausschnitt kann man gezielt auf die Dinge hinweisen, die man betonen möchte

  • Bildaufbau / Bildebenen
    Was steht im Vordergrund? Was steht im Hintergrund?
    Tiefenwirkung kann man erzeugen, wenn z.B. der Vordergrund scharf und der Hintergrund unscharf ist.

  • "Goldener Schnitt"
    Wenn eine Person / ein Gegenstand etwa im Verhältnis 1/3 zu 2/3 im Bild zu sehen ist (beim Format 16:9), spricht man vom "Goldenen Schnitt". Wir Menschen empfinden das intuitiv als "schön".

  • Linien
    Linien führen das Auge. So kann man unter anderem auch Tiefe in einem Bild erzeugen.

Tipp für die Kamera-Führung:

Wenn bereits viel Bewegung im Bild ist, sollte sich die Kamera nicht auch noch bewegen. Wenn wenig / keine Bewegung im Bild ist, kann eine Kamerabewegung (z.B. Zoom, Schwenk oder Kamerafahrt) das Bild beleben.

Wie der Ton das Bild beeinflusst
weiterlesen auf Seite 2

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