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Foto: Achim Böcking

Achim Böcking

ist Mediengestalter Bild und Ton aus Dortmund und arbeitet u.a. für den WDR als Ton-Assistent. Zudem ist er als LfM-Medientrainer in ganz NRW im Einsatz.

Der gute Ton (1/2)

Wie Deine Aufnahmen besser klingen

Der Ton wird beim Fernsehmachen häufig unterschätzt. Dabei werden die meisten Informationen im TV-Beitrag über den Ton transportiert.

Worauf Du bei der Tonaufnahme achten solltest und welche Faustregeln bei der Nachbearbeitung gelten, hat Mediengestalter Achim Böcking bei der Fernsehwerkstatt 2013 erzählt. Hier haben wir einige Tipps aus seinem Workshop zusammengefast.

Tipps für die Tonaufnahme

  • Nebengeräusche
    Achte an Deinem Drehort auf störende Geräuschquellen - auch wenn sie noch so leise sind. Surrende Computer oder monotone Klimananlagen solltest Du nach Möglichkeit ausschalten, damit Sie auch auf Deiner Aufnahme nicht zu hören sind.

  • Mikrofon-Wahl
    Wähle das passende Mikrofon aus. Je nach Umgebung oder Situation eignet sich eine bestimmte Ausrüstung vielleicht am besten.
    mehr infos zu mikrofon-typen 

  • Tonprobe
    Vor Interviews solltest Du mit dem Gesprächspartner immer eine Tonprobe machen. Lass ihn vorab ein wenig erzählen, damit Du in etwa weißt, wie laut er gleich sprechen wird.

  • Einpegeln an der Kamera
    Mit diesen Einstellungen bist Du in der Regel auf der sicheren Seite:

    • Sprache auf -9 dB
    • Atmo auf -18 dB

  • Kontrolle
    Während der Aufnahme solltest Du auf jeden Fall per Kopfhörer mithören. So kannst Du rechtzeitig eingreifen, wenn Störgeräusche auftreten oder der Interviewpartner doch lauter wird.

  • Ton-Angeln werfen Schatten!
    Solche Schatten können die schönsten Aufnahmen verschandeln. Deshalb solltest Du immer bewusst entscheiden, ob Du von unten oder oben angelst.

  • Griff-Geräusche
    Ein Mikrofon regiert oft empfindlich. Halte es deshalb möglichst ruhig und fest in der Hand. So vermeidest Du unschöne Geräusche, die z.B. beim Umgreifen entstehen.

  • Atmo mitziehen
    Zeichne nach Möglichkeit direkt beim Dreh auch eine Tonstrecke auf. Diese natürliche Atmo kannst Du im Schnitt oft gut gebrauchen, z.B. um Schnitte zu kaschieren oder Fehler auszumerzen.
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Tipps für die Nachbearbeitung
weiterlesen auf seite 2

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    Tinka
    "Lieber Manfred, eine super Sache! Die Musikszene im..."

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  • [ 13.04.2018 ]
    Sylvia Walter
    "Beste Hundeschule eeeeeveeeeer"

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Der Ton wird beim Fernsehen oft unterschätzt. Hier erfährst Du, worauf es bei der Aufnahme und der Nachbearbeitung ankommt.