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Der Kurzfilm: ein unverstandenes Genre?
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Der Kurzfilm in Deutschland
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Wer finanziert Kurzfilm-Produktionen?
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Gast-Autor:

Daniel Poznanski

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Der Kurzfilm (4/4)

Schauspieler

Die Freundinnen und Freunde des Deutschen Kurzfilms werden es wissen: oftmals sieht man in (studentischen) Kurzfilmproduktionen das ein oder andere mehr oder weniger bekannte Film- oder TV Gesicht.

Schauspielerinnen und Schauspieler arbeiten also des Öfteren und auch sehr gerne mit studentischen Filmproduktionen zusammen. Dies tun sie in der Regel kostenlos oder nur gegen Reisekosten (Fahrtkosten und Hotel).

Dies geschieht aber nicht nur, um dem Nachwuchs zu helfen (was bestimmt die Hauptmotivation ist), nein, es geschieht auch, weil Schauspielerinnen und Schauspieler und deren Agenturen wissen: die Jungregisseure von heute können schon morgen einen kommerziellen Film besetzen, und wer greift nicht gerne auf eine/n Schauspieler/in zurück, die er oder sie aus der Zeit als studentischer Kurzfilmer/in kennen und schätzen gelernt hat?

Deshalb ist es tatsächlich nicht sehr verwunderlich, dass bei Kurzfilmfestivals oder beim Schauen von Abschlussfilmen ganz oft ein Aufgebot von bekannten Film- und TV Gesichtern zu sehen ist.

Catering

Ein ganz wichtiger Punkt bei Kurzfilmproduktionen ist das Catering. In der Regel arbeiten alle Helferinnen und Helfer, die Filmcrew und die Schauspieler kostenlos oder auf Rückstellung (es gibt nur Honorar, wenn der Film kommerziell erfolgreich wird). Da will Frau oder Mann gut verpflegt werden.

Erfahrene Kurzfilm-Produzenten wissen: man kann an allem sparen bei der Produktion, aber nicht am Essen. Bei zu geringen Mengen sind die jungen und hungrigen Filmschaffenden schnell wieder weg - und kostenlosen Ersatz findet man auch nicht immer so einfach.

Rechte

Ein weiterer wichtiger Punkt ist der sorgsame Umgang mit den Rechten Dritter, insbesondere den Urheberrechten. Egal ob eine Filmproduktion ein Mega-Blockbuster oder ein studentischer Kurzfilm ist: auf die Wahrung der Urheberrechte muss man immer sorgfältig achten.

Musik im Film, das Verwenden von Filmstoffen anderer oder das Einschneiden von Bildern ist regelmäßig nur nach Einholung der - meist kostenpflichtigen - Zustimmung der Rechteinhaber möglich.
Dies darf nicht vergessen werden.

Fazit

Eine Kurzfilmproduktion ist der beinahe zwingende Brancheneinstieg für Jung-Regisseure. Der Kurzfilm ist die Visitenkarte und Empfehlung für weitere Regieaufgaben. Deshalb sollte er mit der möglichst gleichen Sorgfalt erstellt werden wie eine professionelle Langfilmproduktion. Oftmals ist dies der Fall, und wenn dann schöne Bilder mit guten Geschichten zusammentreffen, dann sind Kurzfilme ein großer Genuss.

Link-Tipps:

Opens external link in new windowWas ist Kino - was ist Kurzfilm?
Artikel beim Kurzfilmmagazin shortfilm.de

Opens external link in new windowKurzfilm
Infos bei Wikipedia

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