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Vorteile einer DSLR-Kamera
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Filmen mit DSLR (2/3)

Foto einer DSLR-Kamera mit DSLR-Rig und Follow-Focus

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Unsere Experten Gero Brötz und Dirk Baxmann verraten Dir in diesem Artikel, welche Vorteile das Filmen mit einer DSLR-Kamera hat, wie Du den als Anfänger den Einstieg meisterst und welches Zubehör für Deine Videos hilfreich sein kann.

Übrigens: Wir zeigen auch Deine selbst produzierten DSLR-Videos und -Kurzfilme landesweit im Fernsehen. Alle Infos gibt's auf unserer Mitmachen-Seite.

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Welche Grundkenntnisse solltest Du mitbringen, um mit einer DSLR-Kamera Videos zu drehen?

Wenn Du mit einer DSLR-Kamera drehst, wirst Du zwangsläufig auf einige Begriffe stoßen, die bei der Bedienung wichtig sind:

Blende

Die Blende reguliert den Lichteinfall am Objektiv bzw. an der Kamera. So kannst Du die Helligkeit des Bildes verändern.

  • Eine kleine Blendenzahl (z.B. "f2.8") bedeutet, dass die Blende sehr offen ist (viel Lichteinfall).

  • Eine große Blendenzahl (z.B. "f15") bedeutet im Gegensatz dazu, dass die Blende deutlich geschlossener ist (weniger Lichteinfall).

Dies hat auch Einfluss auf die Schärfetiefe im Bild und somit auch auf die Bildästhetik. Möchte ich möglichst viel Schärfe im Bild haben, muss man die Blende eher geschlossener haben. Soll nur ein kleiner Bereich scharf sein, benötigt man eine eher offene Blende.

Foto A: DSLR-Aufnahme mit Blendenwert f.2.8 - hinterer Stecker unscharf
Aufnahme mit Blendenwert f.2.8
Foto B: DSLR-Aufnahme mit Blendenwert f.15 - hinterer Stecker scharf
Aufnahme mit Blendenwert f.15

Belichtungszeit

Auch die Belichtungszeit hat Einfluss auf die Helligkeit des Bildes: Je länger das Bild belichtet wird (z.B. 1/12 sec), desto heller wird die Aufnahme. Je kürzer, desto dunkler (z.B. 1/200 sec).

Ein weiterer Aspekt ist die Bewegungsunschärfe. Mit kurzen Belichtungszeiten kannst Du auch bei schnellen Bewegungen im Bild sehr scharfe Aufnahmen machen (z.B. bei Sportaufnahmen) oder Wasser kristalliner erscheinen lassen:

Foto A: DSLR-Aufnahme mit langer Belichtungszeit (Wasser eher unscharf)
DSLR-Aufnahme mit langer Belichtungszeit
Foto B: DSLR-Aufnahme mit kurzer Belichtungszeit (Wasser eher scharf)
DSLR-Aufnahme mit kurzer Belichtungszeit

ISO-Wert

Der ISO-Wert leitet sich von dem früheren Begriff ASA bei der Analogfotografie ab und gibt die Sensorempfindlichkeit an.

Auch der ISO-Wert hat wieder Einfluss auf die Bildhelligkeit. Normalerweise liegt der niedrigste ISO-Wert einer Kamera bei 100 und sollte auch immer möglichst klein gehalten werden, um eine gute Bildqualität zu gewährleisten.

Ab ca. ISO 800 fängt das Bild an zu rauschen - je nach Kameramodell. Dann wirkt das Bild leicht pixelig und die Schärfe im Bild geht mehr und mehr verloren. Dieser Effekt wird vor allem bei Nachtaufnahmen deutlich sichtbar.

Aufzeichnungsformate

Wenn Du mit Deiner Kamera ein Video aufnimmst, musst Du Dich für ein Aufzeichnungsformat entscheiden. Dabei musst Du zwischen der Anzahl der Pixel und der Bildrate unterscheiden:

Pixelanzahl

Screenshot: Canon EOS 600D

Du kannst einstellen, aus wie vielen Pixeln das Bild bestehen soll. Die Pixelanzahl ergibt sich aus der Höhe und der Breite an. Je größer die Anzahl, desto höher die Auflösung Deiner Aufnahmen.

Typische Größen bei einer DSLR:

  • Full HD: 1920 x 1080
  • HD: 1280 x 720

Bildrate

Die Bildrate legt die Anzahl der einzelnen Bilder fest, die pro Sekunde aufgenommen werden. Je höher die Bildrate, desto flüssiger wird Dein Video dargestellt.

DSLR-Kameras bieten hier verschiedene Einstellungen an. In Deutschland gilt die PAL-Norm mit typischen Raten wie 25i, 50i oder 50p (statt z.B. NTSC wie in den USA mit 60p / 60i). Das "p" steht dabei übrigens für progressiv (Vollbilder) und das "i" für interlaced (Halbbilder).

Manche Kamerahersteller geben diese Eckdaten noch kürzer an,
z.B. 720p => meist 1280x720 50p

Tipps zum Kamera-Kauf / DSLR-Zubehör
weiterlesen auf Seite 3

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