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Sabrina Jaehn

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Programmredakteurin bei nrwision

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Einfach mal "Danke" sagen

Ein Plädoyer für das kleine Wörtchen, das gerade im stressigen Redaktionsalltag so wichtig ist

von Sabrina Jaehn

Post-It mit Danke

Was macht gelungene Redaktionsarbeit aus? Diese grundlegende Frage haben sich zahlreiche Teilnehmer unserer LfM-Lehrredaktionen bei einem Treffen in Düsseldorf gestellt und gemeinsam mit Supervisorin und Redaktions-Coach Kirsten Annette Vogel diskutiert.

Gelungene Redaktionsarbeit ist eigentlich gar nicht so schwierig, so eine der Erkenntnisse des Tages. Sie beginnt im Alltag schon mit einem einfachen "Danke".

Sabrina Jaehn ist Programmredakteurin bei nrwision. Sie hat an dem Austausch in Düsseldorf teilgenommen und fasst auf dieser Seite zusammen, welche Denkanstöße sie aus dem Workshop mitgenommen hat.

Was macht gelungene Redaktionsarbeit aus?

Was gelungene Redaktionsarbeit ausmacht, habt Ihr bei Euch in der Redaktion bestimmt schon oft diskutiert: Sind es viele kreative Köpfe und Ideen? Ist es das eingespielte Team, in dem jeder Handgriff sitzt und viel gelacht wird? Sind es die ganz großen Storys und Erfolge? Oder ist es doch ganz einfach die Kaffeemaschine, die in der Redaktionsküche für Austausch und neue Energie sorgt?

Sicherlich gehört all das dazu. Aber was nützt es, wenn Euch die Motivation fehlt, weil Ihr das Gefühl habt, dass Ihr und Eure Arbeit gar nicht richtig wahrgenommen werdet? Dass das, was Ihr für die Redaktion häufig auch in eurer Freizeit tut, niemand wirklich wertschätzt.

Mann schimpft mit Junge

Während Lob und Anerkennung im stressigen Redaktionsalltag häufig Mangelware sind, bekommt man Kritik und Vorwürfe dafür umso schneller ab:

"Der Beitrag muss eher auf den Punkt kommen!" - "Warum hast Du denn nicht diesen Experten dazu befragt?" - "Na super, der Protagonist ist unscharf und die Bauchbinde fehlt auch!“

So oder so ähnlich habt Ihr das bestimmt schon mal gehört, oder?

Doch wo bleiben Lob und Wertschätzung wie "Toll, dass du extra dahin gefahren bist!", "Danke, dass du so viele schöne Aufnahmen mitgebracht hast." und "Wie bist du eigentlich auf dieses Spitzen-Thema gekommen?“

Fehler machen wir alle, aber zunächst sollte man doch erst einmal anerkennen, dass sich jemand überhaupt die Mühe gemacht hat, einen Beitrag zu produzieren und dafür Zeit und Mühe zu investieren. Gerade in Lehrredaktionen oder auch Bürgergruppen wird die Arbeit oft freiwillig übernommen - zusätzlich zu den vielen Verpflichtungen im Beruf, im Studium und im Privatleben. Außerdem ist es ein fast überlebenswichtiges psychologisches Grundbedürfnis jedes Menschen, für das, was er macht, "gesehen" und anerkannt zu werden.

Sprechblasen

Dazu kann im persönlichen Umgang oft schon ein einfaches "Danke" verhelfen, aber auch ein konstruktives Feedback, mit dem man Wertschätzung für die Arbeit von Kollegen ausdrücken kann.

Wie man erfolgreich Feedback nimmt und gibt, könnt Ihr in diesem Artikel nachlesen.

Beides – ein ausgesprochenes "Danke" und regelmäßiges persönliches Feedback - sind Zeichen der Anerkennung und Wertschätzung. Diese Zutaten bilden die Basis für eine gelungene Redaktionsarbeit!

In diesem Sinne: DANKE für Eure Aufmerksamkeit! ;-)

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    Tinka
    "Lieber Manfred, eine super Sache! Die Musikszene im..."

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  • [ 13.04.2018 ]
    Sylvia Walter
    "Beste Hundeschule eeeeeveeeeer"

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