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Die Idee zum Film
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Die Filmproduktion (2/4)

Die Planung vor dem Dreh

von Benedikt Strick und Maximilian Schmidt


Regisseur Max hat sich eine knappe Woche vorher an einen Tisch gesetzt und alles geplant, was unser Film außer der Geschichte noch braucht. An dem Dreh sollten ausschließlich wir Azubis beteiligt sein - als Schauspieler, als Kameraleute, als Beleuchter, fürs Catering, etc.

Dabei war klar, dass wir unsere Rollen von Szene zu Szene auch noch wechseln sollten. Eine sehr schwierige Ausgangssituation. Es hockten zehn Menschen aufeinander, die allesamt den selben Job ausüben und jeder überall mitreden wollte, wenn es um die oben genannten Aufgabenbereiche ging. Zu welchen Problemen das geführt hat, erklären wir auf der folgenden Seite noch detaillierter.

Benedikt Strick und Maximilian Schmidt bei der Planung zur Filmproduktion

Nach einer halben Woche saß Benedikt als zweite Person mit am Tisch - als sogenannter DoP ("Director of Photography"). Gemeinsam haben wir die Geschichte nun visuell entwickelt. Dabei sind wir das Skript Seite für Seite durchgegangen und haben für jede Szene die entsprechende Kamera- und Lichtarbeit geplant:

  • Aus welcher Richtung filmt die Kamera?
  • Legt sie ihre Gewichtung in dieser Szene eher auf Figur 1 oder Figur 2?
  • Lassen wir die Figur perfekt ausleuchten oder geben wir ihr durch Schatten mehr Konturen und somit eine tiefere Wirkung auf den Zuschauer?

Das alles können Fragen sein, die man sich während dieser Phase stellt. Die visuelle Arbeit soll die Geschichte unterstützen, sodass die beiden Elemente perfekt miteinander harmonieren. So sieht zumindest die Theorie aus.

Besichtigung der Dreh-Location fällt ebenso in diesen Aufgabenbereich, war hier für uns aber aufgrund des geringen Budgets nicht zu realisieren.

Storyboard und Drehbuch

Nach der Vorbereitung stand das Grundgerüst. Wir haben die Disposition geschrieben und ein Vorgespräch mit allen Beteiligten geführt. Die Planung hat im Endeffekt viel mehr Zeit in Anspruch genommen als die eigentliche Dreh- und Schnittzeit. Was aber auch richtig war.

Jede Vorarbeit zahlt sich am Set aus!

Die Requisiten haben wir eigentlich rechtzeitig vorher im Internet bestellt. Einen Tag vor der Abfahrt erreichte den Regisseur aber ein Anruf. Seine Mutter war am Telefon. Sie teilte ihm mit, dass drei Liter Kunstblut und zwei weitere Pakete vor ihrer Tür stehen. Das Problem: Der "Meisterregisseur" wohnt schon lange nicht mehr zu Hause. Er hatte einfach vergessen, Amazon mitzuteilen, dass er für die Ausbildung umgezogen war. Also hat der Postbote die komplette Filmrequisite somit mehr als 100 Kilometer weit entfernt an seine alte Heimatadresse geschickt. Dank Amazon Prime bestellte er die ganze Requisite einfach komplett nochmal - und am Tag der Abfahrt war sie dann endlich in Dortmund.

Der Dreh konnte beginnen!

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Die Dreharbeiten: Vom Umgang mit Psychopathen
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Die Postproduktion: Was sich am Ende rächt
weiterlesen auf Seite 4

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