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Anja Kiesau von "Dreist.tv"

Moderation: Mein erstes Mal

Die Sendung Dreist.tv wird vom Fachbereich Medienproduktion an der Hochschule Ostwestfalen-Lippe produziert - eine Sendung, die meist über studiumsbezogene Themen berichtet.

Die Redaktion versucht stets, eine Momentaufnahme des studentischen Lebens zu schießen. Anja Kiesau ist Teil des Teams, studiert selbst Medienproduktion und erzählt hier von ihrem ersten Einsatz vor der Kamera.

Mein erstes Mal als TV-Moderatorin

Wer bin ich:

Ich heiße Anja Kiesau, 24 Jahre, studiere Medienproduktion an der Hochschule Ostwestfalen-Lippe und bin derzeitig im 5. Semester des Bachelor-Studienganges.

Mein Posten:

Ich bin die Moderatorin von Dreist.tv. Dies ist ein Medienprojekt an unserer Hochschule, das von einem Professor betreut wird. Man muss sich für dieses Projekt und auf den jeweilig gewünschten Posten bewerben. Ich bin mehr oder weniger reingerutscht, denn ich hatte mich nicht für den Posten der Moderation beworben, aber da dieser noch frei war und es komischerweise keiner machen wollte, dachte ich mir warum nicht, so schlimm kann das ja nicht werden.

Das erste Mal vor der Kamera:

Obwohl ich eher eine zurückhaltende Persönlichkeit bin, muss ich sagen, lernt man nach kurzer Zeit schnell, wie man mit der Situation vor der Kamera umgehen muss. Anfangs hatte ich immer Bluthochdruck, wenn es hieß "Kamera läuft": Bloß nicht versprechen ... Wie war der Text nochmal? Wie sehe ich gerade aus? ... usw. Ich hatte einfach zu viele Gedanken auf einmal, die einen schnell aus der Bahn werfen konnten, obwohl es dafür ja eigentlich keinen Grund gibt. Es ist ja zum Glück nicht live, und wenn man sich mal verspricht, dann macht man es halt noch einmal. Aber man wollte auch nicht vor dem Team da stehen, als wenn man nicht bis 10 zählen könnte.

Ein großer Fehler war, dass ich mir für Moderationen und Interviews komplette Texte aufgeschrieben und diese auswendig gelernt habe. Wenn ich dann mal ein Wort nicht wusste, war die ganze Aufnahme vergebens, und ich musste von vorne anfangen - und dabei wurde ich immer nervöser und genervter. Das wiederum schadet dann auch der Qualität der Moderation oder des Interviews. Hinzu kam noch, dass die Person, mit der ich dann das Interview führen sollte, auch langsam abbaute und kaum noch Motivation hatte, das ganze noch einmal und noch einmal zu machen. Und wenn man dann auch noch unter Zeitdruck steht, geht fast gar nichts mehr.

Ich muss sagen, dass das Team mir das vielleicht nicht auf den ersten Blick angesehen hatte, dass ich mich gerade nicht gut fühle und einfach nur möchte, dass es vorbei ist. Aber das muss man dann eben überspielen, weil es sonst noch die anderen stören könnte und die ihre Arbeit nicht mehr vernünftig machen können. Man muss einfach mal mal ins kalte Wasser geschmissen werden, um aus Fehlern zu lernen, und das hat bei mir auf jeden Fall geklappt.

Ich wurde von einer Aufnahme zu nächsten entspannter und lockerer, weil man einfach eine gewisse Routine bekommt, und wenn man dann noch ein positives Feedback bekommt, ist es um so schöner. Ich habe mir dann nur noch Stichpunkte wegen der Reihenfolge gemacht, die ich dann im Kopf hatte. Die Kamera habe ich dann irgendwann auch nicht mehr wahrgenommen, weil wenn man sich mehr auf das konzentrieren kann, was man gerade tut. Dann wird der Rest zu Nebensache und nimmt es auch nicht mehr so wahr. Ich hatte mir natürlich auch zum Ziel gesetzt, dass ich lockerer wirken möchte, und daran habe ich festgehalten, und nach einer Zeit kam es von ganz alleine.

Pannen:

Also, ich glaube, die lustigste Panne war, als wir für unsere erste Sendung einen Beitragstrenner aufnehmen wollten, der eigentlich nicht sehr lustig werden sollte. Ich sollte einfach nur einen Kopfstand auf meinem Sessel machen und "dreist" rufen. Naja, dabei ist mir das T-Shirt runtergerutscht, sodass man meinen Bauch sehen konnte. In dem Moment kam meine Aufnahmeleitung zu mir und wollte es mir wieder hoch ziehen, sie zog es nur leider so weit, dass man schon fast meine Brust sehen konnte. Ich denke das war so mit die lustigste Panne, die es übrigends auch in so unsere erste Sendung geschafft hat.

Fazit:

Heute denke ich, ich bin sehr froh, dass ich an diesen Posten gekommen bin, denn mittlerweile macht es mir richtig Spaß, vor der Kamera zu stehen und lustige oder interessante Dinge zu machen oder einfach nur sich entspannt zu unterhalten. Was natürlich auch noch eine große Rolle spielt, um sich so zu entwickeln, ist das Team und die Betreuung vom Professor. Wenn man so gut unterstützt wird, sich ergänzt und zusammen auch noch großen Spaß an der Sache hat, fällt es auch der vielleicht schüchternsten Person leichter, ihre Sache gut zu machen. Ohne das Team und unseren Professor, hätte ich es vermutlich nicht so toll geschafft, ein ganzes Semester Dreist.tv-Sendungen zu moderieren und tolle Beitrage zu schaffen - mit viel Spaß und positivem Feedback.

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