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Dass er mal eine TV-Sendung moderieren würde, die landesweit im Fernsehen zu sehen ist, hätte Manuel Lohmeyer wohl früher nie gedacht. Für das Magazin Pädders, das in der Lehrredaktion am Hans-Böckler-Berufskolleg in Marl entsteht, hat er sich zum ersten Mal vor die Kamera getraut. Hier erzählt er uns von seinen Erfahrungen.

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Manuel Lohmeyer, "Pädders"

Moderation - mein erstes Mal

Dass er mal eine TV-Sendung moderieren würde, die landesweit im Fernsehen zu sehen ist, hätte Manuel Lohmeyer wohl früher nie gedacht. Für das Magazin Pädders, das in der Lehrredaktion am Hans-Böckler-Berufskolleg in Marl entsteht, hat er sich zum ersten Mal vor die Kamera getraut. Hier erzählt er uns von seinen Erfahrungen.


Wie hast du dich dabei gefühlt?

Wie habe ich mich dabei gefühlt? Nun, ich war sehr nervös und aufgeregt, ja schon fast angespannt. Das erste Mal vor die Kamera treten und dann auch noch in einer Sendung, die wirklich ausgestrahlt wird, das war schon eine sehr komische, ungewohnte Situation für mich. Zu wissen, dass mein Gesicht bald auf Fernsehbildschirmen in NRW zu sehen ist und diese Aufnahmen keinesfalls irgendwo in einer Kiste auf dem Dachboden verstauben, wie es bei Familienaufnahmen so üblich ist.

Was war schwierig für dich?

Da gab es einige Dinge, die ich anfangs für schwierig hielt. Zum einen war da die Tatsache, langsam und deutlich zu sprechen. Das war eine ganz schöne Herausforderung, da ich für gewöhnlich dazu neige, mir in meinen nicht vorhanden Bart zu nuscheln. Zum anderen war es auch anspruchsvoll, den vorgegebenen Text sauber zu betonen, keine großen Pausen beim Sprechen zu lassen. Ich musste feststellen, dass ich mir in der Regel nicht selber zuhöre, und in dieser Situation wurde ich wirklich dazu gedrängt, da ich nur so Take für Take besser und sicherer wurde.

Worüber hast du dir Gedanken gemacht?

Ich glaube meine häufigsten Gedankengänge waren: „Mist, die Pause zwischen Wort A und Wort B war zu groß! Das musst du noch einmal machen!" oder "Verdammt, du hast das falsche Wort betont", aber ich glaube, am schlimmsten war die Tatsache, dass ich selber nicht genug Erfahrung hatte, um einschätzen zu können, ob die Aufnahme nun gut gewesen ist oder nicht und ich immer hoffnungsvoll zum Aufnahmeleiter rübergeschielt habe und auf sein Okay gewartet habe. Leider musste ich zu oft hören: "Das war gut, aber wir machen es noch einmal."

Wie hast du dich vorbereitet?

Ich habe eine bekannte Technik zur Beruhigung angewendet, um die Nervosität in den Griff zu bekommen: Atmen. Danach bin ich die Moderationen durchgegangen und habe versucht, sie mir sinngemäß zu merken, um besser frei erzählen zu können und um es natürlicher wirken zu lassen.

Gab es lustige Pannen?

Ach ja, also so wie ich mich gefühlt habe - mit all der Anspannung und Nervosität -, war nahezu jeder Versprecher eine riesige Panne, weil ich erst mal richtig lachen musste. Ich habe richtige Lach-Kicks gehabt. Als legendär würde ich folgende Abmoderation bezeichnen, die leider nicht so ausgestrahlt werden konnte: "[...] schaltet auch beim nächsten Mal wieder ein. Ich muss jetzt los, mein Buschfunk hat vibriert."

Während der Aufnahme hatte ich den Text vergessen und wollte partout nicht auf die Moderationskarte schielen und habe dementsprechend versucht, den Satz sinngemäß wiederzugeben, aber das Resultat brachte sowohl Regie, als auch Aufnahmeleiter zum Lachen. Ich habe eigentlich erst später gemerkt, was ich gesagt hatte und was daran zu witzig war. Wer in so einer Situation zweideutig denken kann, ist klar im Vorteil.

Wie denkst du heute über dein erstes Mal?

Alles in allen war es eine sehr schöne Erfahrung, die mich wirklich hat wachsen lassen. Damit meine ich, dass ich durch diese Tätigkeit an Selbstvertrauen dazugewonnen habe. Darüber hinaus habe ich mir zum ersten Mal bewusst beim Reden zugehört. Doch es war eine sehr schöne Sache und hat schon Lust auf mehr gemacht.

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