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Zwei O-Ton-Arten im Vergleich
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Die richtige Einstellung und typische Anfängerfehler
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Unsere Expertin:

Inga Wonnemann

Inga Wonnemann

studiert Wissenschaftsjournalismus an der Technischen Universität Dortmund. Als studentische Hilfskraft gehört sie zum festen Team der nrwision-Programmredaktion.

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Der O-Ton im TV-Beitrag (3/3)

Weichklopfen oder an die Hand nehmen?

Das Bild ist eingerichtet. Dein Interview-Partner ist pünktlich. Wenn Du jetzt noch ein paar einfache Dinge beachtest, bist Du auf dem besten Weg, schöne O-Töne für Deinen TV-Beitrag nach Hause zu bringen.

Foto: Interview fürs Fernsehen mit Mikrofon

Bevor es jetzt losgeht, muss noch der Tonpegel an der Kamera eingestellt werden. Sag dafür nicht einfach: "Herr Mayer, sagen Sie mal etwas!" - denn Herr Mayer wird dann sicher in einer anderen Lautstärke sprechen als später im Interview. Dasselbe gilt für die (leider) beliebte Frage: "Was hatten Sie heute zum Frühstück?"

Verwickle Deinen Gesprächsgast lieber schon in ein Gespräch zum Thema. Das gibt ihm die Möglichkeit, sich an die (meist ungewohnte) Situation vor der Kamera zu gewöhnen, und Du kannst den Ton gut einpegeln. Halte den Pegel weiterhin im Auge, weil sich die Lautstärke des Gesprächs im Verlauf natürlich ändern kann.

Foto: Aufklärung des Interviewpartners im TV-Studio

Grundsätzlich solltest Du - schon vor dem Interview - viel mit Deinem Interviewpartner sprechen. Die meisten Menschen sprechen zum ersten Mal vor einer Kamera und sind nervös und gehemmt. Du kannst ihnen viel Anspannung nehmen, wenn Du jeden Schritt offen erklärst: Was an der Kamera noch eingestellt werden muss, wohin Dein Gast schauen soll, dass Versprecher nicht schlimm sind und dass Du hinterher nur eine Auswahl an O-Tönen verwenden wirst. Dein Gegenüber wird dann lockerer - und die Antworten besser!

Während des Interviews heißt es: Gut zuhören!
Achte darauf, dass Dein Gesprächsgast Deine Fragen beantwortet, und vor allem dass er sie in ganzen Sätzen beantwortet. Zu kurze Antworten oder unvollständige Sätze kannst Du später nicht gut verwenden. Scheue Dich deshalb nicht, freundlich nachzuhaken oder Deine Frage zu wiederholen.

Foto: Gesprächspartnerin freut sich im Interview vor der Kamera

Aus dem fertigen Material suchst Du später am Schnittplatz die aussagekräftigsten, emotionalsten, schönsten Statements heraus und baust sie in Deinen Beitrag ein. Höchstens 20 bis 30 Sekunden sollte ein O-Ton lang sein. Sind sie zu lang, verliert der Zuschauer schnell das Interesse. Ein längerer O-Ton muss schon wirklich gut sein, damit er den Zuschauer inhaltlich fesselt.

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