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Prof. Dr. Matthias Degen

Prof. Dr. Matthias Degen lehrt Journalistik an der Opens external link in new windowMacromedia Hochschule für Medien und Kommunikation in Köln und ist Autor und Moderator für das WDR Fernsehen.

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Der TV-Magazinbeitrag -

mehr als eine Nachricht

von Prof. Matthias Degen


Man könnte es sich einfach machen: Ein Magazinbeitrag ist ein Beitrag in einem Magazin. Soweit, so nichtssagend. Aber was ist ein Magazin?

PuzzleteileDie Themen eines TV-Magazins sind vielfältig, genauso die Ansätze, die Umsetzung, die Haltung, Stoßrichtung oder Präsentation. Insofern ist ein Magazin im Fernsehen ein lebendiges Puzzle, das regelmäßig verändert wird, bei dem einzelne Teile ersetzt und zu einem neuen Gesamtbild zusammen gefügt werden – aber stets innerhalb eines gleichbleibenden Rahmens.

Damit eine solche Sendung nicht im Laissez-faire der Autoren untergeht, einigen sich Magazinredaktionen häufig auf eine gemeinsame Haltung oder feste Rubriken.
Damit lässt sich auch der Wiedererkennungswert erhöhen.

Die Opens internal link in new windowThemen müssen voneinander inhaltlich abgrenzbar sein, so dass die Sendung eine redaktionell gestaltete Mischung erhält. Die Beiträge bereiten komplexe und gesellschaftlich relevante Zusammenhänge auf, "die sich den zeitlich stark beschränkten Vermittlungsformen der Nachrichtensendungen entziehen"¹.

Magazinbeiträge sind also themenaktuell, nicht unbedingt tagesaktuell. Sie skizzieren neue Perspektiven in einer bestehenden Diskussion und decken oder zeigen unbekannte Aspekte auf. Letztlich leben Magazinbeiträge von einer unverwechselbaren Geschichte. Sie brauchen einen Erzählstil, der sich in Bild, Text und Dramaturgie widerspiegelt. Und sie brauchen eine Haltung (nicht zu verwechseln mit Meinung). Wird der Berichtsgegenstand zum Beispiel kritisch, anwaltlich, erklärend, belustigt, o.ä. beleuchtet? Diese Entscheidung macht die Autorenhaltung aus. Die Haltung ist also eher eine Sicht auf den Gegenstand, keine persönliche Einschätzung.

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Emotionen im TV-Beitrag
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Möglichkeiten der Umsetzung
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Zusammenspiel von Text und Bild
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¹ Leonhard, J.-F., Ludwig, H.-W., Schwarze, D. (2002). Medienwissenschaft: Ein Handbuch zur Entwicklung der Medien und Kommunikationsformen, Band 3. Berlin. 2295

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